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Grenzen setzen: Die Kunst der Selbstfürsorge

Titelbild: Julia Kounlavong über das Thema Grenzen setzen

Wer kennt es nicht - Wir sagen zu vielem Ja, obwohl wir eigentlich Nein sagen möchten. In einer Welt, die oft hektisch und anspruchsvoll ist, vergessen wir oft das Wichtigste: uns selbst! Wir übernehmen Verantwortung, die uns über den Kopf wächst. Doch viel mehr sollten wir einen Schritt zurücktreten, auf uns hören und Grenzen setzen - für unser eigenes Wohlbefinden, unsere Gesundheit und unser Glück.

Warum ist es wichtig, Grenzen zu setzen?

Grenzen zu setzen ist nicht egoistisch. Im Gegenteil, es ist ein Akt der Selbstfürsorge. Wenn wir keine Grenzen setzen, laufen wir Gefahr, uns selbst zu vernachlässigen und uns über unsere Grenzen hinaus zu belasten. Das führt nicht nur zu Stress und Erschöpfung, sondern kann langfristig auch zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen wie Burnout führen.

Grenzen im privaten Bereich

Grenzen zu setzen kann in vielen Bereichen des Lebens wichtig sein. Im privaten Bereich geht es darum, unsere eigene Zeit zu schützen. Trotz To-Do Liste oder familiärer Verpflichtungen ist es wichtig, Zeit für uns selbst zu finden. Wir müssen uns fragen: “Was brauche ich gerade, um weniger Stress zu empfinden?” Unsere Arbeit ist oft nicht alles und wir brauchen auch Zeit für Dinge, die uns persönlich gut tun. Frage dich also, was dir gut tut und nehme dir die Zeit dafür. Bedeutet es, ein Bad zu nehmen, ein Buch zu lesen, zu stricken, zu kochen oder mal wieder ins Kino oder Museum zu gehen? Was wolltest du schon immer mal wieder machen?

Grenzen im sozialen Bereich

Auch im sozialen Bereich ist es wichtig, Grenzen zu setzen. Wir sollten lernen, unsere Zeit mit Freunden gut einzuteilen und nicht zu jeder Verabredung Ja zu sagen. Es ist okay, Nein zu sagen, wenn wir merken, dass wir eine Pause brauchen. Wir sollten uns die Frage stellen: “Was tut mir gut? Wie geht es mir mit dem Gedanken, 10 Verabredungen pro Woche zu haben? Reichen zwei pro Woche aus? Habe ich noch genug Zeit für mich selbst?” Versuche herauszufinden, wie viele Verabredungen oder Telefonate mit Freunden und Familie dir pro Woche gut tun. Und trau dich auch mal Nein zu sagen. Deine Familie und Freunde werden das verstehen! 

Grenzen im Arbeits-/Organisationsbereich

Im Arbeits- und Organisationsbereich ist es entscheidend, Arbeit abzugeben, wenn wir merken, dass wir uns überfordern. Perfektionismus ist oft unser größter Feind und führt nur zu unnötigem Stress. Wir können nur gut arbeiten, wenn wir unsere Grenzen kennen. Dabei sollten wir Ziele setzen, die realistisch sind, um sicherzustellen, dass wir auch unsere Ziele erreichen. “Ich möchte nie wieder Stress auf der Arbeit haben” ist dabei kein realistisches Ziel. Was bedeutet es konkret, nie wieder Stress zu erleben? Was kann ich selber tun, um weniger Stress zu erleben? Bedeutet es vielleicht, eine ruhige Pause zu machen, um mich von der Arbeit abzugrenzen? Oder mal relativ pünktlich Feierabend zu machen, um noch Zeit für mich oder Freunde zu haben?

Die Transformation vom Ja-Sagen zu mehr Grenzen und Struktur

Aber woher kenne ich meine Grenzen? Die Transformation vom Ja-Sagen zu mehr Grenzen und Struktur ist ein Prozess, der Zeit und Übung erfordert. Wir müssen lernen, uns selbst besser kennenzulernen und auf unsere Bedürfnisse zu hören. Dies erfordert vor allem Selbstbeobachtung und Selbstreflexion. Frage dich: “Wie geht es mir gerade mit der Entscheidung, Ja zu sagen? Habe ich genug Kapazitäten dafür? Habe ich auch noch genug Zeit für mich? Schaffe ich meine To-Do Liste noch?” Es ist okay, Nein zu sagen und für uns selbst einzustehen. Indem wir Grenzen setzen, schaffen wir Raum für mehr Struktur, Balance und Zufriedenheit in unserem Leben.

Grenzen setzen ist keine leichte Aufgabe, aber es ist eine, die sich lohnt! Es ist ein Akt der Selbstfürsorge, der uns hilft, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Also nimm dir die Zeit, dich selbst zu schützen und Grenzen zu setzen - du hast es verdient.

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